Wasseruntersuchung: Gemeinde Schlier

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Bericht zur Trinkwasseruntersuchung 2019

Der Prüfbericht der jährlich durchzuführenden umfassenden Trinkwasseruntersuchung wurde vorgelegt. Für die Proben wurden aus dem Leitungsnetz in Mühlenreute/Bohrbrunnen/Brunnen I (Arteser) (Niederzone) und in Mühlenreute/Bohrbrunnen/Brunnen II (Hochzone) Wasser entnommen. Anhand der vorliegenden Untersuchungsergebnisse ist festzustellen, dass die untersuchten Wasserproben aus der Gemeinde Schlier im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen die Anforderungen der Trinkwasserverordnung  im vollen Umfang erfüllen. Insgesamt wurde das Wasser auf zirka 80 verschiedene Stoffe und Substanzen untersucht.

Nachfolgender Auszug aus den Analysenberichten:
· Die Gesamthärte beträgt 15,3 (Niederzone) bzw. 15,9 (Hochzone) deutsche Härtegrade (°dH). Nach dem seit 2007 gültigen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz entspricht dies dem Härtebereich „hart“.
· Beide Wässer (sowohl Hochzone, als auch Niederzone) sind schwach alkalisch und verhalten sich kalkabscheidend. Nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik, hier speziell nach den Vorgaben der DIN EN 12502 sowie der DIN 50930 Teil 6, ergeben sich hinsichtlich der Korrosion metallischer Werkstoffe folgende Einsatzeinschränkungen: Unlegierte und niedriglegierte Eisenwerkstoffe sind für Hausinstallationen ungeeignet. Bei schmelztauchverzinkten Eisen- und Stahlwerkstoffen ist von der Verwendung im Warmwasserbereich abzuraten.
· Beide Wässer sind in hygienisch-chemischer Hinsicht einwandfrei.
· Der Nitratgehalt liegt bei lediglich 36 % (Niederzone und Hochzone) des Grenzwertes.
· Der Urangehalt liegt bei lediglich 15% des Grenzwertes.
· Die weiteren durchgeführten Untersuchungen ergaben ebenfalls keine Auffälligkeiten. So waren weder toxikologisch relevante Schwermetalle, organische Chlorverbindungen noch Pflanzenschutzmittel in nennenswerten Mengen nachweisbar.

Hier finden Sie die aktuellen Prüfberichte:
Prüfberich