Neues aus dem Rathaus: Gemeinde Schlier

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Erstes Kinderhearing in der Gemeinde Schlier

Autor: Jennifer Roth
Artikel vom 09.05.2019

Am 02.04.2019 fand das erste Kinderhearing in der Gemeinde Schlier statt. Ganz unter dem Motto "Was gibt´s Was braucht´s" nahmen insgesamt 30 Kinder teil. Besucht wurden dabei die 4. Klassen der Grundschule Schlier und Unterankenreute.

Das Kinderbeteiligungsprojekt wurde vorbereitet und durchgeführt von der Bürgermeisterin Frau Liebmann, Hauptamtsleiter Herr Holzhofer, Frau Ludescher (FSJ an der GS Unterankenreute) und von Frau Nandi (Jugendreferentin beim Kreisjugendring Ravensburg).

Los ging es nach der Begrüßung mit einem Warm-up, dem Vier Ecken Spiel. Die Kinder sollten sich zum Beispiel nach dem Wohnort sortieren, ob sie die Vereine in der Gemeinde nutzten und ob sie sich etwas unter dem Begriff Kinderbeteiligung vorstellen können. Im Anschluss gab es einen Input zum Thema Kinderrechte. Danach wurde ein Kurzfilm gezeigt, in dem es über das Thema „Heimat“ ging.

Anhand der Dorfkarte von Schlier, sollten die Kinder ihre Lieblingsorte, Orte an denen sie sich nicht so gerne aufhalten und Orte, wo dringen etwas verändert werden sollte mit Smileys und Pins markieren. Hier konnte man genau sehen, mit was für offenen Augen die Kinder durch die Gemeinde gehen. An der Station „Your Voice for Schlier“ ging es darum, ein kleines Video zu drehen. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit ganz konkret zu benennen, was für sie Heimat ist. Die Kinder konnten auch ihr Heimatgericht aufmalen. Aus den verschieden Gerichten soll ein spezielles Schlier- Kochbuch entstehen. An der Malstation konnten die Kinder kreativ sein und all ihre Wünsche, Lieblingsorte, Verbesserungsvorschläge, Anregungen zum Ferienprogramm usw. aufs Papier zu bringen. Auffallend war, dass die Kinder gerne in Schlier leben und vor allem die Vorzüge auf dem Land mit den vielen Grünflächen sehr schätzen. Als positiv empfinden die Kinder auch die vielen Fahrradwege, den Fußballplatz, das Ferienprogramm und die vielen verschiedene Vereine. Handlungsbedarf sehen die Kinder vor allem bei den Spielplätzen in der Gemeinde. Sie wünschen sich mehr Spielgeräte auch für ältere Kinder, weniger Müll auf den Spielplätzen und dass die Autos langsamer durch die Ortschaften fahren.
Die Kinder hatten auch die Möglichkeit, der Bürgermeisterin Fragen zu stellen Z.B. „Haben Sie Kinder, wie alt sind Sie, haben Sie Haustiere, warum sind Sie Bürgermeisterin geworden und welche Aufgaben hat man als Bürgermeisterin usw.?". Frau Liebmann nahm sich sehr viel Zeit für die Beantwortung der Fragen. Frau Nandi vom Kreisjugendring gab zum Ende für die SchülerInnen einen Ausblick, wie es nun mit den Ergebnissen vom Kinderhearing weitergeht. Denn erst jetzt geht es mit der Arbeit los. Hier betonte sie vor allem, dass die Kinder im Mittelpunkt stehen und somit auch bei der Umsetzung von einzelnen Projekten, die die Kinder selbst genannt haben, mitwirken sollen. Die Stellwände mit den Ergebnissen und Bildern werden im Rathaus in Schlier ausgestellt. Außerdem werden die Ergebnisse voraussichtlich am 2. Juli dem neu gewählten Gemeinderat und interessierten Bürgern präsentiert. Das Kinderhearing war eine sehr gelungene Veranstaltung, die verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch Kinder in der Kommune zu Wort kommen zu lassen bzw. was Kinder auch schon in ihrem "zarten Alter" für realistische Vorstellung von ihrer Gemeinde haben